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Regionaler Aufruf zur Unterstützung der WKNÖ-Kampagne „Leistung muss sich lohnen!“

Wer in Österreich mehr leistet, ist mit immer höheren Abgaben belastet. Um dem entgegenzuwirken, hat die Wirtschaftskammer NÖ die Kampagne „Leistung muss sich lohnen!“ gestartet.

„Es geht um den Wert der Arbeit, den wir einfach wieder stärker in den Vordergrund rücken müssen“, betont Bezirksstellenobfrau Margarete Jarmer, „denn mehr Arbeiten sollte belohnt und nicht etwa benachteiligt werden, das würde uns allen gut tun – hier in der Region sowie der Wirtschaft generell“.

Bei den drei Themen der Kampagne handelt es sich um:

  •  Steuersätze reduzieren: Wer mehr arbeitet und mehr verdient, ist mit deutlich höheren Steuersätzen konfrontiert. Gerade bei den mittleren Einkommen müssen die Steuersätze sinken.
  • Für Vollzeitarbeit mehr Netto vom Brutto: Wer Vollzeit arbeitet, darf steuerlich nicht schlechter gestellt werden als Teilzeitbeschäftigte. Daher muss Vollzeitarbeit mit einem Freibetrag steuerlich günstiger werden.
  • Lohnnebenkosten senken: In kaum einem anderen EU-Land zahlen Arbeitgeber:innen mehr Lohnnebenkosten als in Österreich. Arbeitgeber:innen führen derzeit 29,3 Prozent des Bruttoeinkommens eines Mitarbeiters/einer Mitarbeiterin als Dienstgeberbeitrag ab. Ziel ist, dass Arbeitgeber:innen monatlich um 3,7 Prozent bei den Dienstgeberbeiträgen entlastet werden.

 „Die Umsetzung dieser drei Anliegen wäre das geeignete Mittel, dass denen, die mehr arbeiten, auch entsprechend mehr überbleibt und unsere Betriebe durch eventuelle Mehrleistungen auch besser mit dem Arbeitskräftemangel zurechtkommen würden“, spannt Jarmer den Bogen vom persönlichen Vorteil über die Stärkung der regionalen Wirtschaft bis hin zur Ankurbelung der Konjunktur.

 

Zur Unterstützung der Kampagne auf www.unternimmwas.at sind alle niederösterreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer sowie auch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgerufen.

„Ich finde es wichtig, die Kampagne zu unterstützen, weil sie uns regionale Unternehmerinnen und Unternehmer unterstützt und auch die Wirtschaft ankurbelt“, ist Franz Straßberger vom Unternehmen Straßberger GmbH aus Horn überzeugt. Am Bild von links: Bezirksstellenobfrau Margarete Jarmer, Geschäftsführer Franz Straßberger