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SV Horn: Neuer "kryptischer" Partner, berühmter Trainer, neue Top-Spieler

Ziemlich kryptisch gibt sich der SV Horn über seinen neuen Partner  "UFA Media", dessen Tätigkeitsfelder laut Vereins-Aussendung die Vermarktung von Fernsehrechten im Sportbereich und Aktivitäten im Fußballmanagement sind. Nicht angegeben und bisher nicht erfragbar war allerdings, ob sich der UFA-Firmensitz in Skopje in Nordmazedonien oder in Ufa in Russland befindet, oder ob die beiden Medienfirmen in Zusammenhang stehen. Gerüchte bringen in diesem Zusammenhang auch LAOLA und dessen Mutterunternehmen "the sportsmen media group" ins Spiel. 

Die KRONEN Zeitung berichtete von der russischen Variante, was logisch erscheint: Holten die Horner doch mit Alexander Borodjuk "sensationell" den ehemaligen Top-Stürmer (Dynamo Moskau, Lokomotive Moskau, Schalke 04, SC Freiburg und Hannover 96) und nunmehrigen Spitzentrainer (Russische Nationalmannschaft, Torpedo Moskau, Kasachische Nationalmannschaft) als neuen Cheftrainer. Mit ihm kommt als Co-Trainer Sergey Patsay (zuletzt Trainer bei MTK Budapest). Genadi Petrov, der in der Schlussphase der letzten Saison bereits interimistisch als erfolgreicher Cheftrainer des SV Horn fungierte, wird ebenfalls Co-Trainer und bleibt gleichzeitig Cheftrainer der Frauen-Mannschaft.

Alexander Borodjuk, neuer Cheftrainer in Horn / Bild: zVg SV Horn
Alexander Borodjuk, neuer Cheftrainer in Horn / Bild: zVg SV Horn

In den letzten Tagen wurden gleich fünf Spieler aus der 1. Liga Sloweniens verpflichtet, was wohl auch nicht von ungefähr kommt. 

Bei den beiden letzten Verpflichtungen handelt es sich um  den 28-jährigen Rechtsverteidiger Ivor Horvat von NK Tabor Sezana (1. slowenische Liga) sowie den 29-jährigen zentralen Mittelfeldspieler Sanin Muminovic von NK Aluminij (ebenfalls 1. slowenische Liga).

Igor Horvat / Bild: zVg SV Horn
Igor Horvat / Bild: zVg SV Horn
Sanin Muminovic / Bild: zVg SV Horn
Sanin Muminovic / Bild: zVg SV Horn

Bei diesen Verpflichtungen scheinen die Ziele für die kommende Saison, die Geschäftsführer Andreas Zinkel und Sportdirektor Reinhard Vyhnalek anführen, schon sehr bescheiden: "Wichtig ist, dass wir uns sowohl sportlich als auch finanziell in der Liga halten können."
Keine Rede von einer Favoritenrolle in der nächsten Saison. Keine Rede von der Champions-League.

Eindringlich wurde  der "Horner Internet Zeitung" auch von mehreren Seiten versichert, dass es sich um eine reine dreijährige Partnerschaft handelt, in der alle Rechte beim SV Horn bleiben.

Man hat offensichtlich aus dem Japan-Abenteuer gelernt.

 

Offen bleibt allerdings die Frage, wo der Nutzen für den "Sponsor" bleibt. Reine Nächstenliebe wird es ja wohl nicht sein ...

 

Josef Pfleger

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