grafik: ajanovic

 

19.4.2012

„Ein Plätzchen im Himmelreich – für alle ?“

Zugegeben, es ist ein wunderschönes Plätzchen, das die Gemeinde schon vor längerer Zeit am Beginn der Auffahrt auf den Doberndorfer Berg geschaffen hat. Linksseitig der Straße, versehen mit einem einladenden „Eingangstor“ aber auch mit einer PKW- Einfahrt, herrlicher Blick auf die Stadt und über fast das gesamte Horner Becken…; jetzt im Frühling eingerahmt mit verschieden aber vorwiegend weiß blühenden Sträuchern, bevölkert mit vielerlei fliegendem Getier, summend und rauschend und damit sphärisch anmutende Melodien in die Stille und die Ohren der zufällig Anwesenden zaubernd…!

Die in Form und Materialauswahl der Waldlandschaft angepasste steinerne Sitz und Rastgarnitur mit einem robusten Tisch und zwei schweren Bänken dient – natürlich voll beabsichtigt – dazu so manchem Spaziergänger, Wanderer, Pilze- oder Blumensucher, aber vielleicht auch öfter einmal einem fleißigem Waldarbeiter als genüsslicher Pausen-, Jausen – und Erholungsplatz.
Durchaus vorstellbar für mich, um meine Gedankengänge noch ein wenig weiter zu spinnen, ist dieses Ambiente – etwa bei Dämmerung oder gar in der totalen Finsternis einer lauen Nacht  - gelegentlich sicher auch Paradies und „Himmelreich“ für zwei einander zugeneigte Menschen auf der Suche nach einem halben Stündchen ungestörte Einsamkeit und Ruhe nach einem hektischen, von Beruf oder Schule ausgefüllten langen Tag.

Dass aber alle die eben Genannten so kopf-, gedanken- und verantwortungslos sind und dieses ihnen so dienliche Stück Natur nicht jeweils so zurücklassen, dass sie oder ein anderer auch wieder gerne ein nächstes oder übernächstes Mal dorthin zurückkehren, die vertraute Stelle wieder besuchen und nützen können, das will leider in meinen bescheidenen Kopf nicht hinein!!

Was da an Müll und Unrat zwischen den Bänken und unter dem Tisch, aber auch zum Teil über den ganzen Platz verstreut, zurückgelassen wird, ist sagenhaft! Dosen, Flaschen, Becher, leere Zigarettenschachteln, Wurstsemmelpapier – noch mit dem Logo des Supermarktes und dem Datum des Einkaufs versehen, benützte Taschentücher und ausgediente Feuerzeuge… und …und…!
Dabei steht ein großer Müllkorb – allerding auch schon devastiert! – deutlich sichtbar unmittelbar neben der Sitzgruppe!

Wird nicht schon genug in Kindergärten, Schulen, Print- und anderen Medien und durch riesige Werbekampagnen in der Öffentlichkeit aufgeklärt, belehrt und ersucht…?? Stellt die Öffentliche Hand nicht flächendeckend genug Möglichkeiten zur Verfügung, dass jeder Mensch heutzutage allen Unrat „artgerecht“ und ohne große Mühe und Eigeninitiative überall und jederzeit entsorgen kann???

Als (noch immer gerne) Sportler, der besonders jetzt in der lauen Frühlingszeit dieses „Himmelreich“ immer wieder in nostalgischer Erinnerung an vergangene „jüngere“ Zeiten zum Laufen nutzt, aber auch als naturliebender und grundsätzlich an die Vernunft, den Weitblick aber auch den Anstand der Menschen glaubender Bürger dieser Stadt und Region, tut mir so was sehr, sehr weh!!!!

Schade! Schade! Schade!

Die zuletzt niederösterreichweit mit viel PR-Wirkung initiierte und unter großer Beteiligung vieler verschiedenster Schichten der Bevölkerung auch in Horn durchgeführte Aktion „Wir säubern Niederösterreich…“ (oder ähnlich), plakativ und mit vielen Fotos illustriert in der Lokalpresse- Berichterstattung dokumentiert, dürfte allerdings auch nicht bis zu jenem „Plätzchen im Himmelreich“ gekommen sein … ???     

 

23.4.2012

"Ein Plätzchen im Himmelreich" – eine erfreuliche Ergänzung:

…im letzten Absatz meiner Sichtweise 33 habe ich meinen Glauben „an die Vernunft, den Weitblick aber auch den Anstand der Menschen…“ zum Ausdruck gebracht…
Ich stehe nicht an, auf diesen Glauben ab nun echt stolz zu sein, hat mich doch bei meinem heutigen Morgenlauf (nur 4 Tage „danach“) zu jener besagten Stelle – neben dem Genuss der frischen Luft in der Natur war es natürlich speziell die Neugier auf eine eventuelle (erhoffte!) Reaktion von irgendjemandem, die mich dazu motiviert hat – die Verblüffung schier überwältigt:

Das „Plätzchen im Himmelreich“ präsentierte sich mir in einem penibel sauberen und im wahrsten Wortsinne „gepflegten“ Zustand wie schon lange nicht mehr!!!!!

Da gibt es wohl einige „Heinzelmännchen“, denen die Natur und die Umwelt eine ebensolche Herzensangelegenheit ist wie mir....
…und die ein/das „Plätzchen im Himmelreich“ ebenso schätzen und lieben…!

Hut ab!!!! ….und….

…herzlichen Dank!! (….besonders auch  im Namen der Spaziergänger, Wanderer, Pilze- und Blumensucher, der fleißigen Waldarbeiter und mancher einander Zugeneigter …)

Ich werde mit dem lieben Gott ein Gläschen Sekt auf euch (dich?) trinken
und euch (dich?) künftig in mein Abendgebet einschließen…!

 

21.2.2012

„Eine Tanne im Stadtzentrum“…

Eine solche Schlagzeile, platziert in einer Tageszeitung oder in diversen Lokalblättern zu Beginn der jährlichen Adventzeit, würde sicher bei vielen Lesern keine besondere Aufmerksamkeit mehr erregen - nicht einmal, wenn es sich z. B. im beigefügten „Kleingedruckten“ zeigen sollte, dass damit irgendeiner Firma oder einem spezieller Politiker eine plakative „Werbe- Aufwartung“ für eine wohlwollende Spende gemacht werden sollte ... .

Nun ist aber Advent und Weihnachten schon wieder einige Zeit vorbei und die besagte Schlagzeile wird noch um das Attribut „Goldene“ erweitert und präzisiert, also…

….„Eine Goldene Tanne im Stadtzentrum“…

Jetzt mag der Aufmacher vielleicht schon etwas mehr Interesse bei manchem Leser hervorrufen, und das zurecht!!

„Eine Goldene Tanne im Stadtzentrum von Horn“…!!!!

Tatsächlich ist eine solche „Goldene Tanne“ als Trophäe seit kurzer Zeit in der SPAR- Markt – Filiale Wienerstraße ausgestellt und zu bewundern.
Sie ist der Preis für den Niederösterreich- Sieger des alljährlich im Herbst durchgeführten Wettbewerbs, den die Leitung der SPAR- Kette in Österreich stets zum Anlass nimmt, die einzelnen Filialen in 110(!) Standorten genauestens auf ihre Effizienz, Wirtschaftlichkeit, Kundenfrequenz, Umsatzquoten und -Verluste oder  -Steigerungen zu hinterfragen und somit eine objektive und objektivierbare Entscheidungshilfe für Beibehaltung oder Schließung des jeweiligen Standortes zu erhalten.

Ein ganz besonderes Kriterium dieser Bewertung stellt dabei die Befragung der Kunden dar. Dieser „Zufriedenheits-Check“ nimmt sogar einen ganz wesentlichen Stellenwert in der Auswertung der Gesamtkriterien und damit in der Platzierung und Reihung der geprüften Filialen und ihrer Teams ein.
Wenn ich nun bedenke, wie viele zufriedene Besucher zusammen mit mir wohl gerne und bereitwillig (weil überzeugt und hoch zufrieden!!) diesen Fragebogen äußerst positiv ausgefüllt haben müssen, sodass diese verhältnismäßig kleine (680 qm Verkaufsfläche, 18 Beschäftigte) Filiale unumschränkt zur Nummer 1 in Niederösterreich gekürt werden konnte, dann darf des gesamte Team um Filialleiter Franz Metz wohl zurecht stolz und zufrieden sein!!! Und die Bevölkerung (der Innenstadt) Horns gleichermaßen!

Gratulation!!!

Im Hinblick auf das (auch in Horn!) noch immer permanente Thema „Aussterben der Innenstädte“ samt Ursachen und Verhinderungsmöglichkeiten (siehe Sichtweisen 29 vom 17.11.2011) ein weiteres Puzzle-Teilchen zu einer positiven Zukunfts-Entwicklung!  

30.1.2012

„… plus überwiegt minus …"
Gerade in den letzten Wochen hat es sich für mich ergeben, dass ich vermehrt Zeit auf dem Horner Friedhof verbringen musste, ohne jetzt behaupten zu wollen, ich hätte dabei den Verstorbenen, an deren Beerdigungen ich teilgenommen habe, nicht gerne die letzte Ehre erwiesen…, im Gegenteil: es waren allesamt liebe, langjährige Freunde und Bekannte, die für meine Begriffe viel zu früh aus ihrem erfüllten Leben gerissen worden sind!
Bei aller gebotenen Trauer haben mich dabei aber zwei Gedankengänge sehr beschäftigt, die ich auch bis heute noch gar nicht so leicht wieder aus meinem Kopf bringen konnte:
-) zum einen – und diese Thematik ist für mich leider mit einem negativen „touch“ behaftet – musste ich feststellen, dass Horn seit der Abberufung des allseits beliebten, langjährigen Stadtpfarrers Pater Josef offenbar überhaupt keinen Stadtpfarrer mehr zu haben scheint! Oder es gehört das Zelebrieren von Beerdigungen nicht mehr zum Pflichtenkatalog des „Neuen“…? Es ist mir nämlich noch bei keinem einzigen Begräbnis seit dem Wechsel in der Pfarrführung gelungen, Pfarrer Pater Thomas in Ausübung dieser seiner Tätigkeit auf dem Friedhof zu erleben (…übrigens auch nicht bei Schulmessen der Hauptschule während meiner kürzlich zu Ende gegangenen aktiven Zeit!). Wenn nicht gerade Diakon Heribert Riegler „im Einsatz“ steht – oder in besonderen Fällen Altabt Bernhard -  ist es ausschließlich der frühere Stadtpfarrer Pater Josef, der diesen Dienst ausübt, egal ob der Verstorbene nun ein „echter Horner“ gewesen sein mag oder nicht…!
Ob man daraus auf P. Thomas` Wertschätzung seiner Arbeit als nunmehriger Stadtpfarrer von Horn schließen kann, sei einmal dahin gestellt  (– der damals eher gewaltsame, von allen Betroffenen ungeliebte Wechsel „Josef raus – Thomas rein“, nach einer Anordnung von Abt Christian sehr plötzlich und über Nacht vollzogen, ist uns ja noch in wehmütiger Erinnerung - ); der Pfarrer selbst hat allerdings in einem Folder des Stiftes Altenburg bzw. in einem Horner Pfarrbrief und der NÖN seine Wocheneinteilung und sein „Zeitmosaik“ mit seinen vielfachen Tätigkeitsbereichen schon einmal veröffentlicht... ; dabei kommt ja die eigentliche Nummer 1, die Stadt Horn, nicht grade gut weg….!
+ ) zum anderen – und das ist die erfreuliche Seite an der Sache: Offensichtlich hängt das Herz der abberufenen ehemaligen „Seele der Pfarrgemeinde Horn“ Pater „Pepi“, wie ihn alle bis heute  liebevoll nennen, noch immer so sehr an seinem früheren Arbeitsumfeld und den dort lebenden Menschen, dass die ständige Rückkehr in die „Heimat“ und die praktische Fortsetzung seiner hier verankerten Tätigkeit für ihn eine Selbstverständlichkeit,  ja ein besonderes Anliegen darstellt! Und dem Vernehmen nach wird dies auch von der Bevölkerung sehr gerne hingenommen, ja sogar besonders geschätzt!!!!
Die vielen Zugriffe auf die stets aktuelle Homepage der Pfarre Horn – auch die gestaltet ja nach wie vor ihr einstiger Schöpfer, der „verbannte Pater Pepi“ -  unterlegen diese Annahme besonders deutlich!!


„… + > - …“

28.1.2012

„Triple A“…
Eigentlich kann ich sie schon nicht mehr hören, diese Termini wie „Triple A“, „Standard & Poor`s“, „Rating- Agenturen“, „Sparpaket“, „Schuldenbremse“ etc., die nun schon seit Monaten gebetsmühlenartig in sämtlichen Medien ohne Pause auf und ab gebetet werden … Allesamt einsame Spitzen- Anwärter für die Wahl zum „Unwort des Jahres 2011/2012“…

Wer sind sie eigentlich…(?) und was wollen sie erreichen , die Menschen, die  hinter diesen Organisationen stehen, die sich neuerdings anmaßen, permanent, penetrant und unaufgefordert selbstgestrickte und kaum nachvollziehbare (Be)Wertungen und Einschätzungen der Budget– und Kreditsituation von Staaten abzugeben und damit Lawinen von Verunsicherung, Angst und Panik bei Politikern, Banken und Finanzexperten - aber in erster Linie in der „gemeinen Bevölkerung“ - auszulösen???? ... und vor allem: was bewirken und was VERÄNDERN sie eigentlich mit diesen ihren ständig aufs neue lancierten (subjektiven und für den Großteil der Menschheit kaum nachvollziehbaren) Meinungsäußerungen????

Außer der Verbreitung von wachsender Sorge beim kleinen Verdiener und Sparer (zwar versteht ja keiner, worum es eigentlich geht, aber eine „Abwertung“ von „A- A- A“ auf nur „A- A“  kann ja eigentlich nur was Negatives sein!!) und einer permanenten Steigerung der Verkaufszahlen der einschlägigen Printmedien oder der Einschaltquoten bei Rundfunk und Fernsehen (verbunden mit einer vorher nie dagewesenen „Abwehr- Interview“- und „Dauer- Beschwichtigungs-Präsenz“ unserer Politiker ) geschieht eigentlich – NICHTS!! –

Und scheinbar ist der Glaube an die Prophezeiung der alten Inka oder Maja und ihrer Berechnung, wonach die Welt kurz vor Weihnachten 2012 untergehen wird, bereits fester in den Köpfen und Herzen der Menschen verankert, als die Annahme, dass all die oben angeführten „Reizwörter“ und ihre Folgen die Umdrehungen unseres Erdballs wesentlich beeinflussen werden ... !

Ein kleines Parallel- Beispiel gefällig(?): Auch nach der „Abwertung“ und dem deutlichen „Triple-A“-Verlust unserer beliebten Polit-Günstlinge Strasser, Grasser, Schüssel, Gorbach, Scheuch, Petzner, Faymann, Darabos, Mensdorff-Pouilly … oder anderer eher regional verankerter ehemaliger „Geschäftsführer“ (die Liste erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit!) ist ja nur eines bisher geschehen – nämlich NICHTS!!!
„A-A“!!!

P.s.: Dieser Tage hatte ich die seltene Gelegenheit, gleich von zwei Personen – darunter ein ausgesprochener Experte auf dem Gebiet der Deutschen Sprache – anerkennende Worte für diese meine Kolumne und ihre darin behandelten Inhalte zu erhalten…! Ich scheue mich nicht, hier anzumerken, dass mich diese Erfahrung ehrt und zugleich motiviert! Danke!  R.G.

22.11.2011

„Vom Aussterben der Innenstädte“… (und seiner doch möglichen Verhinderung…)
Es ist ja schon ziemlich lange her, seit das o.a. Thema als eine der Hauptsorgen der Einwohner (und der Gemeindevertreter) von kleineren und größeren Städten eine gewisse Zentralstellung im Kreise der wichtigsten Tagesthemen aller Medien inne hat – und sicher gälte dies auch heute noch, hätten wir nicht inzwischen reichlich „Ablenkung“ durch Top- Themen wie EU- Schuldenkrise, Politiker- Korruption (und Gier), Euro- Schutzschirm, Maxi- Sparprogramm, Ausgaben- Bremse, Null-Lohnrunden etc. etc. erfahren….

Auch Horn wird ja seit Errichtung, Bestehen und ständiger Erweiterung des ekz Frauenhofen von diesem Schlaglicht periodisch wiederkehrend „gestreift“, ja sogar massiv „bestrahlt“…
So ist ja das „immense Bemühen“ der Verantwortlichen in der Gemeindestube bis hinauf ins „Land“,  dieser Entwicklung heftig gegenzusteuern, bisher zwar permanent hochprozentig vorhanden, aber ebenso erfolglos..! Im Gegenteil, die meisten der bisher beharrlichsten, an ihrem Standort in der Innenstadt treu und unerschütterlich festgesessenen Geschäftsleute haben zum Teil auch schon - dem allgemeinen Trend folgend – im „heiligen Land“ des Nachbardorfes ihre neuen „Zelte“ aufgeschlagen… Wer kann`s ihnen verdenken?

Nun zeigt uns aber ein renommierter Familienbetrieb im Zentrum, dass es auch anders gehen kann:
1949 in Neupölla gegründet, 1966 als kleines Elektrounternehmen nach Horn gekommen, seit 1978 im jetzigen Standort in der Innenstadt präsent, hat man alle längst verschwundenen Konkurrenten überlebt und standhaft am Kirchenplatz durchgehalten…! Und wie…!!!
Jetzt hat man sogar zum „nächsten großen Schritt“ (Originaltext auf der Einladung) ausgeholt:
Das Nachbargebäude (ehemaliges Gasthaus, später Filiale einer Lebensmittelkette) wurde dazugekauft, wunderbar adaptiert und sinnvoll erweitert und zu einer hervorragend gestalteten und bestens organisierten und bestückten Verkaufshalle umgestaltet.
Abgesehen davon, dass man etlichen heimischen Betrieben durch den Umbau erstklassige Aufträge vermitteln konnte, bringt diese sinnvolle Erweiterung zudem noch eine schöne Anzahl von gut dotierten Arbeitsplätzen mit sich, für die Gemeinde und ihren „Finanzminister“ eine anhaltend sprudelnde Einnahmequelle und für den Konsumenten eine neue, tolle Auswahl– und Einkaufsmöglichkeit … und das mitten in der Stadt(!) … ohne weiß-Gott-wie-weite Anfahrtswege in diverse Riesen-Einkaufstempel im Umfeld von Großstädten…!

In einer Textzeile eines schönen Liedes des Holländers Hermann van Veen heißt es, dass mit dem nötigen Einsatz von Fleiß und Bemühen letztendlich doch die „Beharrlichkeit zum Ziele führt…!“

Das Beispiel dieses Unternehmens wird hoffentlich von den zuständigen Verantwortlichen der Stadt erkannt und registriert….und vielleicht sogar honoriert werden…!

15.7.2011

„… Heimat … großer Töchter, Söhne ……“

Also ich stell mir ja die Änderung des Bundeshymnus/der Bundeshymne gar nicht so schwer vor:

Ein Weg/eine Wegin wäre:
Der/die zuständige Minister/in formuliert den/die Antrag/trägin aus, bringt ihn/sie zu Papier und lässt ihn/sie ins Internet setzen. Jede/r Österreicher/in kann ja dann seine/ihre Meinung per Televoting dazu abgeben….

oder:
In allen Städten und Dörfern Österreichs wird im Gemeinderat/in der Gemeinderätin abgestimmt, dann wird der Antrag/die Anträgin an das Landesparlament weitergeleitet – dort geben der Landeshauptmann/die Landeshauptmännin und die Landesräte/rätinnen ihren Senf/ihre Senfin dazu und der Landtag/die Landtägin beschließt das Weitere… Alle Beschlüsse/Beschlüssinnen aus ganz Österreich gehen dann an das Parlament, werden dort studiert und der Nationalrat/die Nationalrätin und der Bundesrat/die Bundesrätin segnen ab - oder lehnen (sich zurück! - nein) ab! Bei Stimmengleichheit entscheidet der /die Bundespräsident/in…!

Geht die Sache durch, dann könnte man in der Folge ja auch noch den Text/die Textin jedes Wiener/innen– Liedes oder jedes Kärntner/innen-Liedes gleich nachziehen, andere Termini/Terminini wären halt dann zu mutieren und anzupassen, wie z.B. „Tiroler Adler“ zu „Tiroler/innen Adlerin“ oder „Kalvarienberg“ zu „Kalvarienberg/in“…..auch die Straßenbezeichnungen wären leicht zu adaptieren: Horner/innnen- Straße, Wilhelm Miklas -/ Wilhelmine Miklasin– Platz,/Plätzin,… Mittersteig/in, …etc. – geht sicher einfacher und schneller wie die Ortstafeländerung in Kärnten…

Wie schön klänge doch dann „der/die Ostersonntag/in“…? oder „der/die Frühlingsbeginn/in“…?...Der Herr Pfarrer/die Frau Pfarrerin würden sicher vor Freud/e gleich alle Glock/innen des Kirchenturmes/der Kirchentürmin läuten…! Jede/r Kirchenchor/chörin würde dazu jauchzen und eine/n Lobgesang/gesängin anstimmen…

In unserem Vaterland/Mutterland, wo jeder/jede die gleiche Muttersprache/Vatersprache spricht, kann das doch kein Problem sein….

Noch Fragen??

18.5.2011

„… FESTwochen - FESTkoffer ……“

Mit einer außergewöhnlichen Darbietung und der hervorragenden Umsetzung einer großartigen Idee wurden dieser Tage die heurigen Wiener Festwochen eröffnet. Die tolle Fernsehübertragung mit der Konferenzschaltung des Auftrittes von Österreichs besten Chören und deren Leitern – platziert an drei wunderbaren Standorten, dem Rathausplatz in Wien, der Stiftskirche in Melk und der Wörtherseebühne Klagenfurt, hat deutlich gemacht, welches unglaubliche künstlerische Potential (sowohl musikalisch als auch technisch!!) doch in unserem kleinen Land steckt und wie gewinnend wir uns doch - auch einmal etwas abseits der „Großen Oper“ – der Welt zu präsentieren imstande sind…! Da haben schon etliche „gscheite Köpfe“ zusammengewirkt, um so ein „Spektakel“ auf die Beine zu stellen und es Europa und dem Universum auch „spektakulär“ zu servieren!!

Hut ab!!!

Wahre FESTwochen eben!!!

Dass es aber in unseren Führungsebenen auch ein paar „FESTE Koffer“ gibt, hat man uns leider mit der Besetzung des Moderators des Abends, Dirk Stermann, ebenfalls eindeutig vor Augen geführt!!!

Fingerspitzengefühl pur!!

Derjenige, der diesem „hochteutsch parlierenden MöchteGern– Kleinkabarettisten“ mit seinem „ach so berauschenden überüberwitzigen politischen Zynismus“ zu einem so feierlichen und zutiefst „österreichischen“ Anlass eine solche tragende Rolle zugeschanzt hat, gehört echt „mit dem nassen Fetzen verjagt“…

Schade um den tollen Eindruck …und um unser Geld!

20.2.2011

Vorausgesehen! – Armes Österreich!

Es ist verblüffend!

Am 18.6.2009 habe ich (nach der EU-Wahl) an dieser Stelle einen offenen Brief an Othmar Karas platziert. (zurück-scrollen auf 18.6.2009!!) Wenn ich mir heute seinen Inhalt betrachte und dabei auf den Satz stoße, dass uns allen diese Ignoranz der PARTEI noch „wehtun würde, in welcher Form auch immer…“ dann könnte ich eigentlich mächtig stolz sein – auf mich und meinen damaligen Weitblick!

Frei heraus gesagt: Ich bin nicht stolz auf mich! Ich bin im Gegenteil sehr sehr traurig!

Traurig, wie recht ich doch damals schon hatte!

Traurig über eine PARTEI, die es - wider besseres Wissen - möglich gemacht hat, einen solchen politischen Bluffer wie Strasser auf Positionen zu hieven, in denen er seiner Ignoranz und seiner Gier nahezu unkontrolliert freien Lauf lassen konnte…, - einen solch kaltschnäuzigern Schmarotzer in bestbezahlte Ämter (Innenminister, EU-Delegationsleiter, Aufsichtsrat in diversen dubiosen Konzernen, Präsident des NÖ Hilfswerkes, ÖAAB-Bonze, Landtags-Mandatar… etc.) zu setzen, wo er schamlos, noch dazu mit ausgesprochener Dummheit (siehe Filme in youtube!) seine Geld- und Machtgier zur Entfaltung bringen und in das politische Gefüge eines Rechts-Staates regulierend eingreifen konnte…, einen so arroganten Unmenschen einfach zu unterstützen und seinen Machenschaften damit Tür und Tor zu öffnen…!

Wieder, wie auch damals, muss ich mich heute fragen: Wer ist diese PARTEI?? Wer sind die dazugehörigen Personen in den Führungsebenen dieser PARTEI, mit deren Stimmen solche Entscheidungen möglich gemacht werden?? Sind es etwa Personen, die ähnlichen Charakter haben, die ähnliche Absichten haben wie diejenigen, denen sie solche Positionen verschaffen, um mit ihnen an der „gemeinsamen Sache“ brav mitschneiden zu können (?) - denen es schon lang nicht mehr um die Sache des Volkes, der Bürger, der (Mit-)Menschen, der Wähler geht, sondern nur um ihre eigenen schamlosen Interessen….????

Müssen wir, die kleinen Getreuen, die für diese Partei an der Basis stets fleißig arbeiten, brav „rennen“, unermüdlich Stimm(en)ung machen(bringen), nach diesem Skandal nicht langsam aber unweigerlich zu dieser Ansicht kommen???

Was sind das für gewählte „Vertreter“… ,

…die uns mit einem Federstich die kleinsten Pensionen beschneiden…,

…die uns rücksichtslos unsere ehrlich verdienten Kinderbeihilfen kürzen, ja sogar wegnehmen….,

…die uns die Steuerschraube so lange zudrehen, bis uns endlich die Luft (- der Treibstoff) ausgeht…,

…die uns Bildungsbudgets streichen, ohne mit der Wimper zu zucken…,

…die groß von Familienpolitik reden, aber die Familien durch massive Beschneidungen aushungern…,

…die „scheinheilig“ gegen die alles vernichtende Atomkraft auftreten, aber klammheimlich mit dicken Brieftaschen in den Vorständen der Atomlobby residieren…,

…und die gleichzeitig -zig Milliarden in einen Euro-Schutzschild schleudern, mit dem andere Verschwenderstaaten ihre Gaunereien zudecken und ihre Habgier finanzieren können…,

…und die in ihrem sagenhaften Wahn von Selbstherrlichkeit und Selbstbereicherung sich auch noch zusehen lassen, wie sie - ohne zu erröten - habgierig ihre Pfründe auffetten…!

…und die, und das ist ja das Größte, uns dabei trotz allem öffentlichen Wissen und der (Gott sei Dank!) ungeschminkten medialen Präsenz ihrer Korruptheit, unbehelligt von jeder Justiz quasi „die lange Nase“ zeigen können…?

Wo sind sie geblieben, die früheren Werte dieser PARTEI und ihrer Ehrenmänner?? Wo sind sie, die Raabs, die Figls, die Ludwigs, oder auch die Körners, Renners, Kreiskys und Kirchschlägers von einst…?

Werden wir wirklich nur mehr von geldgierigen Egoisten und selbstdarstellerischen Pfauen wie Scheuch, Schüssel, Grasser, Molterer, Strasser – und jetzt noch Pirker (!), Gartlehner (!), Ranner…und…und… repräsentiert und regiert???

Armes Österreich! (Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gilt natürlich für die Genannten die Unschuldsvermutung…)

23.3.2011

Sichtweisen 24 A (ergänzt am 18.2.2011)

„…Partnerschafts - Szenarien ……“

„…Constantini entlässt Janko ……“ Undenkbar!

„…Mateschitz entlässt Steevens ……“ Undenkbar?

„…Papst Paul VI entlässt Kardinal Ratzinger……“ Undenkbar!

„…Ecclestone entlässt Vettel ……“ Undenkbar!

„…Brad entlässt Angelina ……“ Undenkbar!

„…E.Pröll entlässt A. Klik ……“ Undenkbar?

„…Edlinger entlässt Pacult ……“ Undenkbar!

„…Mubarak entlässt Ägyptens Volk….“ Um(gekehrt)denkbar!

„…Helm entlässt Gatterwe ……“ Undenkbar!

„…Maier entlässt Müller-Fembeck ……“ Undenkbar!

„…Schröcksnadel entlässt Innauer ……“ Undenkbar!

„…Berlusconi entlässt Italien….“ Um(gekehrt)denkbar!

„…Wrabetz entlässt Oberhauser ……“ Unglaublich!

„…Clinton entlässt Hillary ……“ Undenkbar!

„…Faymann entlässt J.Pröll ……“ Undenkbar!

„…Gott entlässt Frau Holle ……“ Undenkbar!

„…KHG entlässt Meischi ……“ Undenkbar!

„…Sturm Graz entlässt Kartnig ……“ Undankbar!

„…Schmied entlässt Neugebauer….“ Undenkbar!

„…………………………..“

„…Darabos entlässt Entacher….“

Undenkbar ??????

Unfassbar!!!!!!!!!!

(Die Liste erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit….!)

20.2.2011

„…Partnerschafts-Szenarien ……“

„…Constantini entlässt Janko ……“

„…Mateschitz entlässt Steevens ……“

„…Papst Paul VI entlässt Kardinal Ratzinger……“

„…Ecclestone entlässt Vettel ……“

„…Brad entlässt Angelina ……“ „…E.Pröll entlässt A.Klik ……“

„…Edlinger entlässt Pacult ……“

„…Mubarak entlässt Ägyptens Volk….“

„…Helm entlässt Gatterwe ……“

„…Maier entlässt Müller-Fembeck ……“

„…Schröcksnadel entlässt Innauer ……“

„…Berlusconi entlässt Italien….“

„…Wrabetz entlässt Oberhauser ……“

„…Clinton entlässt Hillary ……“

„…Faymann entlässt J.Pröll ……“

„…Gott entlässt Frau Holle ……“

„…KHG entlässt Meischi ……“

„…Sturm Graz entlässt Kartnig ……“

„…Schmied entlässt Neugebauer….“

„…………………………..“

„…Darabos entlässt Entacher….“

Alles klar ???

(Die Liste erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit….!)