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Tragischer Unfall im Freibad: Bub rammte sich Eisenstange in den Bauch

Horn / Zu einem tragischen Unfall kam es am 5. Juli im Freibad Horn: Ein Bub rammte sich eine Eisenstange in den Bauch. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Donauspital geflogen.

In den ersten Meldungen hieß es, dass ein 14-Jähriger am 05.07.2018, gegen 17:25 Uhr, im Freibad Horn über die ca. 80 cm hohe Holzumzäunung des Nichtschwimmerbereiches in den Schwimmerbereich klettern wollte. Dabei rutsche er aus und fiel auf eine ca. 30 cm lange Eisenstange, die an der Umzäunung als Fahnenhalterung montiert war. Die Eisenstange drang im Bereich der rechten Hüfte vollständig in seinen Körper ein.

Augenzeugen berichten jedoch, dass der Unfall passierte, als der 14-Jährige und zwei weitere Burschen auf der Umzäunung balancierten, obwohl sie von den Bademeistern aufgefordert worden waren, den Zaun sofort zu verlassen.

Die Feuerwehr durchtrennte nach Rücksprache mit dem Notarzt mit einer Bergeschere das Eisen, anschließend konnte der Bub in das Donauspital nach Wien geflogen werden.

Glück im Unglück: Der Rettungshubschrauber hatte kurz zuvor vom Landeplatz des Landesklinikums Horn abgehoben und war daher binnen Minuten am Unfallort.

Das Schlimmste waren wieder einmal die neugierigen "Gaffer" vor Ort: "Selbst das Notarztteam hatte kaum Platz, um den Verletzten zu versorgen. Die Retter mussten alles mit Decken verhängen, damit sie arbeiten konnten. Schlimm! Ganz schlimm!", so ein sichtlich betroffener Zeuge.

Die Erziehungsberechtigen waren vor Ort.

Auf dieser Umzäunung balanciertern die Burschen.

Ein solches Fähnchen wie auf dem linken Betonpfosten wurde dem Burschen zum Verhängnis. Das Unglück passierte auf dem rechten Betonpfosten (Kreis).

6.7.2018 / JKP / Fotos: © J. Pfleger